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Samstag, 11. Oktober 2025

Wunderschöner Aussichtsberg mit grausamer Vergangenheit: der Hexenstein am Valparolopass

 

der Hexenstein ganz links, rechts der Lagazuoi und Fanesgruppe

Eine etwas anspruchsvolle Wanderung auf spannenden Wegen und Steigen führt auf den Hexenstein. Er ist nicht nur ein toller Aussichtsberg, sondern auch ein wichtiger Punkt im Gebirgskrieg von Österreich- Ungarn gegen Italien gewesen.

Donnerstag, 3. September 2015

durch das wilde Travenanzes- Tal, im Herzen der Dolomiten

Travenanzes- Tal mit Tofanen
"Alpini" am Rifugio Lagazuoi
Wie eine riesige Kerbe im  Fels des Fanesstocks scheint das Travenanzes- Tal. Unglaubliche zehn Kilometer zieht es sich an den Tofanen entlang und teilt es von Lagazuoi und Ciaval ab.
Irgendwann wurde ich auf dieses Tal aufmerksam, so könnte man zum Beispiel eine Skitourendurchquerung machen oder die vielen benachbarten Relikte des Gebirgskrieg besichtigen. Dabei ist der Lagazuoi zu nennen, dessen Stollen zum Besuchen hergerichtet wurden, in denen man nahezu senkrecht die ganze Felswand durchsteigt und sich die Italiener dauerhaft in Wandmitte  auf einem winzigen Felsabsatz halten konnten. Weitere bekannte und hart umkämpfte Berge waren: der Hexenstein, Col dei Bos, Il Castelletto und die Tofanen.


Sonntag, 16. August 2015

Von der Faneshütte auf die Furcia Rossa

Blick von der Furcia Rossa auf das südliche liegende Travenanzestal
Schon des Öfteren hörten wir von der Croda del Valon Bianco, sowohl als Gipfel, dessen Wege aus dem Gebirgskrieg rekonstruiert wurden, als auch von einer Mountainbikeerstbefahrung durch Harald Phillipp. In einer Sendung des BR ist Harald Philipp bei seiner extremen Unternehmung zu sehen. Ich würde dies niemanden zum Nachahmen empfehlen!
Grossfanes
So machten wir uns von der Faneshütte aus auf, überquerten das Limojoch, um zu der Grossfanesalm zu gelangen. Sie liegt dort traumhaft schön in den berühmten Wiesen zwischen den schroffen Felsen der Fanesgruppe.







Donnerstag, 30. Juli 2015

Die letzten Etappen des Sentiero della Pace führen uns zur Marmolada

Lago Colbricon mit Palagruppe im Hintergrund
Der Jahresurlaub 2015 war gekommen und endlich konnten wir das letzte Stück des Sentiero della pace in Angriff nehmen. Wie berichtet, sind wir zuletzt quer durch das Lagorai gegangen und nicht auf dem Original- SdP, der südlich durch das Valsorda verläuft. Letzteres besuchten wir bei Tagestouren in einem gesonderten Urlaub und empfanden es als  weniger attraktiv. 

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Traumhafte Schneeschuhtour im Sennesgebiet, Dolomiten

in der Nähe der Ucia Munt de Sennes, im Hintergrund die Hohe Gaisl
Lange vorher hatten wir das Wochenende geplant, dass es aber an Ostern nochmal soviel Neuschnee haben sollte, dachten wir nicht. So zeigte sich das Sennesgebiet von seiner schönsten Seite.
Die Anfahrt führte uns durch das Rautal und in Pederü ließen wir das Fahrzeug stehen und schnallten die Schneeschuhe an.
Die Ortschaften hier sind ja Sommers wie Winters weltberühmt. Zahlreiche Skitouren gibt es hier. Alle haben es gemeinsam, in eine berauschende Naturlandschaft zu führen.
Wir steigen nun über den Hüttenweg zur Sennes- Hütte, den der Wirt auch im Winter mit seinem Schneemobil befährt (die Faulis können sich auch mitnehmen lassen). Über eine Steilstufe erreicht man die Hochfläche und bald steht die ganze Gipfelprominenz vor einem. Der Seekofel, die Hohe Gaisl und im Rücken das Gebiet der Fanes mit seinen Bergen. Im Schnee nicht ganz einfach zu finden, windet sich der Weg auch über Abkürzer nach oben.
Rifugio Sennes mit Colle di Ricegon
  Hier auf der Hütte wurden wir hervorragend bewirtet und am nächsten Tag spurten wir sitt und satt los, um den Colle di Ricegon zu erreichen.

Montag, 25. Februar 2013

Die Rotwand bei Sexten- ein Klettersteigklassiker

Blick von der Rotwand zu den 3 Zinnen
Heiß umkämpft war die Rotwand mit ihren Nachbargipfeln damals im 1. Weltkrieg. Dementsprechend viele Steige und Kriegsreste gibt es am Weg immer wieder zu bestaunen.
Von Sexten aus kommt man mit dem Lift schnell auf die Rotwandwiesen, die den Beginn der Tour markieren. Von dort aus steigt man um die Rotwandköpfe, anfangs ein schöner Weg wird er zunehmend anspruchsvoller.
Schließlich baut sich vor einem die erste Leiter über eine Wandstufe auf und der Klettersteig beginnt. Vorsicht dabei auf Steinschlag von Vorausgehenden!

Nun wechselt der Anspruch immer wieder ab. Einmal geht man im Gehgelände, um später wieder eine Stufe über seilgesicherte  Klettersteigstellen höherzukommen.

Mittwoch, 23. Januar 2013

Klettersteig Paternkofel, Sextener Dolomiten

Am Paternkofel, Blick zur Drei Zinnen- Hütte

Ist man im bekannten Sextener Dolomitengebiet unterwegs, sollte man unbedingt den Paternkofel besuchen. Er hat, nicht umsonst, wirklich große Bekanntheit erlangt.
Hier in unmittelbarer Nachbarschaft der Drei Zinnen, war er während des 1. Weltkriegs heftigst umkämpft  und seine Stollen, die sich steil nach oben winden, sind sehr spektakulär.
Er liegt inmitten des Weltkulturerbe Dolomiten mit den bekannten Gipfeln, wie die Sextener Sonnenuhr und den schon genannten Drei Zinnen.

Zum Einstieg zu gelangen gibt es mehrere Möglichkeiten, wie z. B. vom Rienztal, Fischleinboden oder vom Parkplatz der Auronzo- Hütte. Alle führen zur Drei- Zinnen - Hütte, an der der Anstieg zum Paternkofel beginnt.
Am Frankfurter Würstl vorbei, einem Felsobelisken, steigt man ins Tunnel ein. Dunkel und steil zieht er sich nach oben, nur kurz von kleinen Öffnungen unterbrochen. Dann plötzlich ist Schluß mit dem Stollen- man muss ins Freie treten und eine kurze Steilwand leitet in den eigentlichen Klettersteig, der sich dann an Bändern und Absätzen zur Gamsscharte hinaufzieht. Große Strecken sind hierbei ohne Schwierigkeiten zu steigen. Einziger Wermutstropfen sind die vielen Gipfelaspiranten, die entgegenkommen oder vor und hinter einem steigen. Man kann das durchaus als international sehen, hörten wir da doch Italienisch genauso wie Englisch und Spanisch. An der Gamsscharte angekommen, zeigt sich einem dieser Blick zum Endanstieg: