Samstag, 7. September 2013

Durchs Verwall auf dem Alpencross

der Patteriol dominiert das Panorama auf dem Weg duchs Verwall kurz vor der Konstanzer Hütte
Das Moostal haben wir ausgelassen, da wir schon morgens Zeit verloren haben auf unserer Alpenüberquerung von Oberstdorf nach Riva, weil von meinem Begleiter ein Radschuh die Sohle verloren hat.
So kauften wir in St. Anton Sonntag morgen um 9.00 Uhr schon neue Schuhe.
Da gehen andere in die Kirche, während wir uns 200 Hm unserer "Achim Zahn"- Tour sparten und der Strasse zum Arlbergpass folgten. Alsbald bogen wir aber links Richtung Verwall ins Tal der Rosanna ab.
Anfangs breit und mit vielen Wanderern kurbelten wir gemächlich immer weiter ins Tal hinein. Am Rasthaus vorbei, am Stausee ebenso, wird es nun steiler.
Zwischendurch fällt der Weg immer wieder ab und man verliert ab und zu Höhenmeter.

Dienstag, 3. September 2013

Berggasthof Einödsbach

Gasthaus Einödsbach

 Von Oberstdorf kommend kann man der Stillach auf einem schönen Radweg folgen. Langsam steigt das Tal an und man kommt an der Talstation der Fellhornbahn vorbei. Später zweigt der Weg zum Gasthaus ab um auf der linken Talseite an Höhe zu gewinnen. Am Fuße der Mädelegabel, endet die Schotterstrasse auf 1114 Meter Höhe am Wirtshaus.
Nette Wirtsleute und gutes Essen erwarten einen. Die Schlafplätze sind wie auf Alpenvereinshütten einfach gehalten und günstig.
Hinter der Hütte ging es durch eine kleine Schlucht, um wieder auf die andere Talseite zu gelangen und den Weiterweg zum Schrofenpass im Rappenalptal zu erreichen.


Montag, 2. September 2013

"Schlüsselstelle" auf der "Heckmair"- Transalproute: Der Schrofenpass

die Leitern am Schrofenpass
Der Übergang aus dem Allgäu über den Schrofenpass ist bei Mountainbikern beliebt und nach dem " Erfinder"  dieser Alpencrossvariante "Heckmair- Route" benannt. Es ist die einzige realistische Verbindung auf einer Alpenüberquerung von Oberstdorf kommend ins Lechtal.

Samstag, 31. August 2013

Der Erlachtobel ist kein wirklicher Mountainbiketrail

Der "Erlachtobel" am Weg 644 von der Erlachalpe zur Leutkircher Hütte
Auf unserer Alpenüberquerung, die wir aus Achim Zahn: Alpencross Ostalpen übernommen haben, kamen wir auch durch den Erlachtobel.
Doch wie Ihr im oberen Bild seht

Montag, 5. August 2013

Kreuz und Quer im Lagorai: unsere Auslegung des Friedenswegs

Forcella Sadole, Lagorai
Da der Friedensweg im Abschnitt nach den Hochflächen der 7 Gemeinden nur im  Tal, am Fuße des Lagorai, verläuft, entschieden wir uns, uns an dem höherverlaufenden Kammweg, dem Translagorai, zu gehen. Letztes Jahr waren wir schon in dieser Gegend unterwegs und sahen Teile des Sentiero della Pace, der unspektakulär unten im Val Camelle verläuft, zum Passo Cinque Croce ansteigt und wieder ins Vanoi absteigt. Dort kann man noch berichten, dass das Rifugio Carlettini wiedereröffnet hat, in Dumlers Wanderführer wurde es als geschlossen beschrieben.
Im Internet bekam man wenig Informationen über den Weg durchs Lagorai. Einsam und wenig begangen schien er zu sein- das hat sich im Nachhinein bestätigt!
In Ralf Gantzhorns Buch Hüttentrekking Ostalpen fand ich eine brauchbare Grundlage für unsere Tour, er stellt die teils sehr langen Etappen vor, die wir aber abgewandelt haben, um den schwierigen und überlangen Abschnitten aus dem Weg zu gehen.
So starteten wir im Fersental,

Sonntag, 4. August 2013

neues Biwak im Lagorai verkürzt die Etappen des Translagorai

bivacco ,Forcella di Coldose
Für die Wanderer auf dem Translagorai gibt es eine gute Nachricht:
Die teils langen Etappen auf der Durchquerung des Lagorai- Kamms wurden durch den Bau eines Biwaks verkürzt.
Diese Hütte steht an der südlichen Seite der Forcella di Coldose zwischen Rifugio Cauriol und dem Biwak Paolo e Nicola, ungefähr auf halbem Weg. Dieser Abschnitt ist mit ungefähr 6 Stunden angegeben und wird somit halbiert. Leider gibt es weiterhin Wegstrecken am Translagorai, die bis zu 8 Stunden dauern und somit sehr anstrengend sind.

Montag, 6. Mai 2013

Schöttelkarspitze: eine Frühjahrstour nahe des Karwendels

der Lakaiensteig
am Gipfel der Schöttelkarspitze
rechts die Schöttelkarspitze
Früh im Jahr starteten wir los, um auf die Schöttelkarspitze zu kommen. Ende April war es, als wir vom Wanderparkplatz in Krün abmarschierten. Die umliegenden Gipfel des Karwendels waren noch ganz weiß. Lange zieht sich der Waldweg steil nach oben, bis wir endlich an der Fischbachalm ankamen.
Dann gehts kurz nach unten,

Der Fluch so mancher Mountainbike- Tour am Gardasee

Ach, heute ist es ja so einfach geworden. GPS, Handy, Führerliteratur....

In den Anfangsjahren hatten wir es schon deutlich schwerer. Es gab nur den Moser- Führer oder man suchte auf eigene Faust.
Nicht nur einmal ist es uns passiert, dass wir laut Karte einen Weg vor uns hatten, in Wirklichkeit die Spur im Nichts endete.
So ist es uns z.B. unterhalb des Tremalzo ergangen, der Weg war wie weggeblasen. Einzige Erklärung, die wir hatten: der ganze Hang muß bei einem Erdrutsch abgegangen sein. Aber wie heissts so schön:
"Wer sein Bike liebt, der schiebt (oder trägt)."
Das war nicht das letzte Mal, bei dem wir umkehrten.










Samstag, 4. Mai 2013

Freeride am Kaitersberg- 2007

In einer Zeit, in der man den Begriff Enduro noch nicht kannte, zogen wir los am Kaitersberg im Bayerischen Wald, eine Tour zu fahren. Wir nannten es Freeride.
Von Hohenwart aus pedalierten wir nach Hudlach hoch- alles schön zum Hochtreten. Damals noch mit dem Fusion Whiplash- es war zu der Zeit total hip, die Materialprobleme waren noch nicht bekannt-  und dem Hot Chili X- rage. Ich hatte es gehörig gepimpt mit Rock Shox Revelation und Shimano XT- Scheibenbremsen. 

An der Kötztinger Hütte vorbei über die Steinbühler Gesenke. Es war eine riesen Viecherei. Man kann das niemandem empfehlen. Im Schneckentempo gings vorwärts, doch einige technische Stellen waren zu meistern und machten Laune!
Schon damals waren da die Parallelen zum heutigen Bikebergsteigen zu sehen.





Samstag, 27. April 2013

Pulverschnee am Piz Mottana in der Silvretta

Ausblick von Spi d`Ursanna auf die Fluchthörner
Da es tagsüber immer wärmer wurde, suchten wir in unserem Skitourenurlaub an der Heidelberger Hütte nach einem Gipfel, dessen Abfahrt möglichst lange im Norden verläuft und somit von der Sonne verschont bleibt.
Da fiel unsere Auswahl auf den Piz Mottana.
Man hält sich nach Süden und steigt dann gemächlich Richtung Südosten an. Hier verläuft auch der Sommerweg zum Fimberpass. 

Montag, 22. April 2013

Sonnenaufgang an der Heidelberger Scharte in der Silvretta

Auf der Heidelberger Scharte
Wie ich in anderen Berichten schon erwähnt habe, schmolz am Nachmittag der Schnee dermaßen, dass wir unsere Aktivitäten im April 2013 auf die frühen Morgenstunden verlegten. So tappten wir in der Dunkelheit los und orientierten uns am GPS. Doch wir wollten nicht von der Heidelberger Hütte direkt die in der AV-Karte angegebene Rinne westwärts steigen, sondern einen leichten Bogen gehen, der im Skitourenführer gezeigt war. Dieser Weg ist deutlich flacher und bei der zu erwartenden Harschschicht, einfacher. Doch in der völligen Dunkelheit und da wir uns nur indirekt an 2 anderen GPS-Tracks orientieren konnten, schlingerten wir durch die Landschaft. Nur schemenhaft waren die großen Felsen auszumachen.


Mittwoch, 17. April 2013

eine spannende Skitour in der Silvretta: Piz Tasna

Piz Davo Lais, Piz Davo Dieu und Piz Tasna von links, weiter Breite Krone, Krone und Zahnspitze



Nach ein paar kleineren Touren in der Silvretta, die wir von der Heidelberger Hütte aus unternommen haben, beschlossen wir unsere Taktik zu ändern. Das Wetter hat sich nämlich geändert und der Schnee schmolz uns unter den Skiern weg. Dabei ging natürlich die Lawinengefahr nach oben und von Touren am Nachmittag wurde abgeraten. Also was tun?
So verlegten wir flugs unsere Aktivitäten in den frühen Morgen und schnallten die Skier schon um 4 Uhr an. Leise schlichen wir uns in der Dunkelheit davon. Lange Zeit führt die Route das Fimbertal entlang nach Süden und man kann sich eigentlich nicht verlaufen- doch in dem kupierten Gelände ist es schwer die ökonomischste Spur zu finden. Die Spuren von den Vortagen wurden durch die starke Sonneneinstrahlung nämlich ausradiert.
Gut, dass wir ein GPS dabei hatten, so konnten wir uns daran orientieren.