| Blick vom Teufelsloch auf Altenahr |
Wir folgten einem Vorschlag des Rother- Wanderführers "Eifel" von Maria und Winand Reitz und begannen die schwarze Tour in Altenahr. Wir konnten uns nicht vorstellen, dass es hier hochalpin werden sollte.
Schon am Bahnhofsparkplatz fallen einem die immer noch zu sehenden Zerstörungen der Hochwasserkatastrophe von 2021 auf. Die Bagger stehen noch im Flussbett und einige Gebäude sind Bauruinen. Jedoch sind viele Hotels und Häuser auch wieder renoviert worden und so konnten wir nach unserer etwas außergewöhnlichen Wanderung noch in einem Cafe einkehren- doch zuerst zur Unternehmung.
| die Ahr in Altenahr |
Am Besten besorgt man sich den genannten Wanderführer, denn die Wegführung ist etwas kompliziert. So gingen wir vom Bahnhof in die südwestliche Richtung an der Strasse entlang und alsbald steil hinauf Richtung Teufelsloch (Weg 7). Auf schmalem Pfad durch den Wald kommt man bald zum felsigen Teufelsloch. Hier befindet man sich an einem abschüssigen Hang, der Trittsicherheit erfordert.
| das Teufelsloch bei Altenahr |
Bei Nässe wäre der Abschnitt wirklich gefährlich. Vom Teufelsloch hat man eine herrliche Aussicht über das Ahrtal. Weiter geht es nun bald wieder auf besserem Wege hinab zu einer Wegkreuzung, von dort nach rechts zur Ahrtalschule (Weg 7, 8). Im Tal angekommen geht es nun zweimal nach links, am Besten Weg 8 folgen, zuerst zum Hornberg, mit toller Aussicht und später weiter Richtung Steinerberghaus. Das alles in stetem Auf und Ab durch den Eichenwald.
Bei einer Waldwiese gingen wir nun nicht den vorgeschlagenen Weg weiter zum Steinerberghaus, sondern kürzten ab,ungefähr bei 478 Meter Höhe und gingen Richtung Schrock. Schöne, nette kleine Pfade führen uns zum nächsten kleinen Gipfel, den eben genannten Schrock. Auf diesem steht ein kleines Schutzhaus.
Unscheinbar dahinter beginnt nun ein steiler Abstieg zum Teufelsley.
| Abstieg nach Norden vom Schrock |
Hier begann es dann bei uns zu regnen, so wurden wir beim Abstieg sehr vorsichtig. Nach einiger Zeit kamen wir an eine kleine Wegkreuzung, die nach links der Rückweg ist. Geradeaus sind wir aber noch zum Aussichtsfelsen Teufelsley gewandert. Die letzten Meter sind ausgesetzt und anspruchsvoll, bei Regen haben wir in diesem Moment darauf verzichtet, hier hochzusteigen.
| die letzten Meter zum Teufelsley |
Zurück bei der vorher genannten Wegverzweigung, folgten wir nicht der empfohlenen Wegnummer 6 nach oben, sondern, nachdem wir in die Wanderkarte geschaut haben, entlang des Ahrsteigs nach unten, Norden.
Dies erschien uns kürzer und wir hätten eine schöne Runde beisammen.
Wir sind schon weit herunter gekommen vom Berg und plötzlich kam uns eine Wandergruppe entgegen, die berichtete, dass durch die Überschwemmungen von 2021, der komplette Hang weg ist und es keine Möglichkeit besteht ins Ahrtal zu gelangen!
| Brücken sind weggerissen, kein Weg ans andere Ufer |
Erst durch einige Kilometer Umweg konnten wir schlussendlich an der Strasse entlang zurück nach Altenahr gelangen.
Also besser nach der Wanderroute des Wanderführers laufen, die wäre gegangen. Leider war der Ahrsteig, dessen Markierung immer noch vorhanden ist, nicht gesperrt worden, so tappten wir hier in die Falle. Doch alles ging gut aus und so konnten wir mit zwei Stunden Verspätung doch einen guten Kaffee und Kuchen essen in Altenahr.
Tolle Wanderung in felsigem Gelände mit faszinierenden Aussichten auf das Ahrtal.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen