| der Gipfel der Zugspitze, mit restaurierten Kreuz (2026) |
Um nicht den ganzen Anstieg zur Zugspitze bewältigen zu müssen, gibt es eine einfachere Möglichkeit zum Gipfel zu kommen...
Da Höllentalanstieg, Stopselzieher und Gatterl alles lange, anstrengende Touren sind und zum Teil technische Anforderungen haben, kann man auch mit der Zahnradbahn ab Garmisch oder Eibsee zum Platt fahren.
In der Hauptsaison ist es schwierig einen Parkplatz zu ergattern, aber im Oktober konnten wir vom Eibsee aus, mit der besagten Zahnradbahn, die Höhe bis auf 2600 Meter Höhe zurücklegen.
Die Bahn verläuft großteils im Wald und in Tunnels, ist also aussichtstechnisch nur bedingt empfehlenswert. Doch das Sonnalpin, mitten im Gletscherskigebiet der Zugspitze, ist ein guter Ausgangspunkt, (Endhalt der Zahnradbahn), um sich das riesige Schuttkar des Platts bzw. den schwindenden Gletscher anzuschauen.
| das Zugspitzplatt 2026 fast ohne Gletscher |
Bei klarer Sicht gibt es dort natürlich tolle Sicht auf viele umliegenden Berge und in den Alpenhauptkamm hinein.
Man wendet sich nun nach Norden, geht leicht abwärts, um dann in die steile Flanke zum Zugspitzgipfel einzusteigen. Es schaut sehr steil aus und ist es auch. In fiesem Schutt steigt man einen Schritt vor und rutscht einen halben zurück.
| im steilen Schutt am Schneefernerhaus vorbei |
Nach einer halben Stunde hat man endlich die Plackerei hinter sich und steigt in den drahtseilversicherten Steig zum Gipfel ein. Die Route ist gut markiert braucht jedoch einen trittsicheren, schwindelfreien Bergsteiger. Man sieht zwar die Gebäude der Gipfelaufbauten schon von ganz unten, hat aber das Gefühl nicht näher zu kommen.
| Die Gipfelaufbauten der Zugspitze |
Die Steiganlage ist gut mit Drahtseilen versichert, schlängelt sich in Serpentinen bergauf. Das Steigen strengt in dieser Höhe schon ganz schön an. Es sind ungefähr 500 Höhenmeter zu bewältigen, ungefähr zwei Stunden braucht es.
Nach einiger Zeit kommt man aus der Bergflanke zum Grat, an dem der Wind ganz schön pfeiffen kann. Man passiert auch hier wieder ausgesetzte Stellen, der Stopselzieher- Klettersteig mündet hier.
| am Grat zum letzten Anstieg hin |
Nun der letzte, leichtere Teil, zum Teil über Treppen geht es nun zum Gipfel. Endlich oben hat man eine herrliche Aussicht, aber auch hunderte Besucher und Touristen, die natürlich mit der Gondel gekommen sind. Wie lange man es hier zwischen kurzen Röcken, Flip- Flop und Spaghettishirts aushält, ist jedem selber überlassen. Bald flüchteten wir und schwebten in 10 Minuten mit der spektakulären Gondel im Sinkflug zum Eibsee hinab.
Informiert euch über die Bahnzeiten, Parkmöglichkeiten und Anforderungen für den Weg. Man befindet sich im Hochgebirge- Kleidung anpassen!
Die Zugspitze ist natürlich einmal im Leben ein Muss!
| am Gipfel der Zugspitze |
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen